Donnerstag, 16. Mai 2013

Das beste Selbstmarketing: Teilnahme an Netzwerk-Veranstaltungen



Kalle Jaquemot und Gudrun Anders

Hier eine kurze Vorstellung des Aachener Netzwerkes:
Aixistenzen – Das Aachener Unternehmer-Netzwerk

Seit einigen Jahren gibt es in Aachen einen monatlichen Stammtisch für Unternehmer, bei dem sich Selbständige vieler Branchen in lockerer Atmosphäre zu unternehmerischen Themen austauschen: Aixistenzen – das Aachener Unternehmer-Netzwerk.

Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen sich die Aixistenzen im Restaurant „Altes Torhaus“, um den persönlichen Kontakt untereinander zu fördern.

„Das gegenseitige Kennenlernen und die unterschiedlichen unternehmerischen Aspekte fördern den gezielten Austausch von Ideen, Informationen und geschäftlichen wie auch privaten Erfahrungen“, meint der Unternehmensberater Kalle Jaquemot, Mitbegründer der Aixistenzen.

Dabei profitieren alteingesessene Unternehmer von neuen, frischen Ideen und Existenzgründer und Jungunternehmer von den langjährigen Erfahrungen anderer.

Bei den „Aixistenzen“ wird Networking großgeschrieben, man empfiehlt sich gegenseitig, weil man sich durch intensives Kennenlernen kennt und vertraut.

Networking geschieht bei dem Aachener Unternehmer-Netzwerk aber nicht nur auf dem Stammtisch. „Wir entdecken für uns auch meinen Spezialbereich – Social-Media“, erklärt die Marketingberaterin Gudrun Anders. „Wir sind auf Facebook zu finden und haben ein Xing-Forum eingerichtet, in dem wir während der vier Wochen ohne Stammtisch trotzdem untereinander in Kontakt bleiben können.“

Die Mitgliedschaft bei den Aixistenzen ist übrigens unverbindlich und kostenfrei. Lediglich an den Stammtisch-Abenden wird ein Beitrag in Höhe von 2,50 € zur Kostendeckung gefragt.

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Dienstag, 14. Mai 2013

Marketing: Warum Tom Sawyer den Zaun gern streicht …

Tom Sawyer streicht den Zaun 
Oder: Warum Tom ein Marketing-Genie war ...
 - nacherzählt von Gudrun Anders
(c) twinlili  / pixelio.de

Samstagmorgen - die sommerliche Natur strahlt und Tom hatte ein fröhliches Lied auf den Lippen. Tante Polli hatte ihn dazu verdonnert, den Zaun zu streichen. Tom ging mit weißer Farbe und einem Pinsel auf und ab. Beim Anblick des Gartenzauns war plötzlich alle Fröhlichkeit verschwunden. Seufzend strich er lustlos über die Latten. Entmutigt von der Länge des Zauns betrachtete die schier endlos lange Fläche … 

Singend kam sein Kumpel Jim daher, der einen Blecheimer in der Hand hatte. Tom hasste das Wasserholen eigentlich, doch heute hätte er lieber Wasser geholt als den Zaun zu streichen, denn an der Pumpe war es immer lustig. Tom wollte für Jim das Wasser holen, wenn dieser solange den Zaun streicht. Doch Jim verneinte. Erst als Tom ihn mit einer Murmel lockt, willigte er beinahe ein. Toms ärgerte sich, denn er hatte viele Pläne für diesen Samstag gehabt, und bald würden die anderen Jungen ihn stattdessen arbeiten sehen. Er hatte schon ihr höhnisches Gelächter im Ohr. Plötzlich hatte er eine fabelhafte Idee!

So strich er seelenruhig den Zaun, als kurz darauf Ben Rogers erschien, vor dessen Spott er sich am meisten fürchtete. Ben aß einen Apfel und machte einen Mississippi-Dampfer nach. Tom strich den Zaun und tat so, als würde er das Spiel nicht bemerken.

Ben hänselte ihn, aber Tom gab keine Antwort. Stattdessen betrachtete er sein Werk, als wäre es das größte Kunstwerk aller Zeiten und vertiefte sich scheinbar wieder in sein Werk. Ben versuchte es noch einmal und fast erschrocken blickte Tom auf und gab an, ihn fast nicht bemerkt zu haben.

Ben hänselte Tom wieder, ob er nicht mit Schwimmen wollte, aber Tom stieg darauf gar nicht ein und behauptete, er würde die Sache aus Spaß machen. Das wollte Ben ihm zunächst nicht abkaufen, aber Tom blieb bei seinem Schauspiel. So selten hätte man die Chance, einen ganzen Zaun alleine anstreichen zu dürfen, behauptete er dreist. Und schon sah die Sache ganz anders aus.

Tom malte elegant weiter, verbesserte hier und da eine Kleinigkeit, und Ben ließ ihn nicht aus den Augen. Die Sache wurde immer interessanter für ihn und schließlich fragte er, ob er auch einmal streichen dürfte. Aber Tom verneinte unter Hinweis auf seine Tante, die es sauber und ordentlich haben wollte.

Ben quengelte, dass er auch einmal streichen dürfte, aber Tom zierte sich. Erst als Ben ihm den Apfel dafür anbot, gab Tom ihm widerstrebend den Pinsel. Innerlich aber frohlockte er, ließ sich aber nichts anmerken. Der alte Dampfschiffer Ben arbeitete dann hart in der Mittagssonne, während Tom im Schatten genüsslich den Apfel aß. 

Im Laufe des Nachmittags kamen noch weitere Jungs vorbei, die Tom erst spotteten, um dann allerdings selbst zu streichen. Am frühen Abend war Tom steinreich. Er hatte Schätze wie eine tote Ratte, zwölf Murmeln, eine blaue Glasscherbe und vieles andere. Aber das Wichtigste war: Die ganze Zeit über hatte er gemütlich im Schatten gesessen und sich köstlich amüsiert. Eine dreifache Farbschicht zierte den Zaun. Wäre die Farbe nicht ausgegangen, wäre Tom wahrscheinlich noch vermögender geworden.

Tom Sawyer hatte entdeckt, dass man, wenn man eine Sache als unerreichbar hinstellt, andere dazu bringt, sie haben bzw. tun zu wollen. Eine Arbeit ist eben nur dann lästig, wenn man sie tun muss. Macht man sie freiwillig oder muss man etwas dafür bezahlen ­– dann macht sie plötzlich Spaß. 

So funktioniert auch die Werbung …

Montag, 6. Mai 2013

Wofür soziale Netzwerke (auch) wichtig sind.

Zukunftsvision: Arbeiten ist überall möglich. Bild: Fotolia.com © dimis
Moin!

Ich werde häufig gefragt, warum ich mich so viel in sozialen Netzwerken "herum treibe". Es gibt doch tatsächlich Menschen, die sich nicht vorstellen können, dass man mit Kommunikation in Communitys etwas bewegen kann ... tisszz ...

Ich habe gerade wieder einmal ein lebendiges Beispiel dafür erhalten, wie klasse Netzwerke sind.

Mir ist gestern Abend mein alter Fernseher um die Ohren geflogen. Naja, nach über 18 Jahren darf er jetzt auch mal kaputt gehen. Weil ich kein Fernseh-Freak bin, aber dennoch gelegentlich was schauen möchte, reicht mir ein alter Fernseher.

Ich hab in einem sehr bekannten SN in einer speziellen Tausch-/ Trödelgruppe mein Anliegen gepostet und hatte binnen einer halben Stunde 12 Angebote für Fernseher älteren Modells mit Preisen, die bei ca. 10 bis 15 Euro lagen. Sogar einmal mit Bringservice ... :)

Das sind Zeichen der "neuen" Welt, die mittels Kommunikation über das Internet sehr viel schneller Dinge bewegen und möglich machen. Mehr und schneller als es vor Jahren noch denkbar war.

Wen wundert's, das die Internetbranche den Zenit noch nicht erreicht hat? Eine logische Folge ist, dass immer mehr Kunden (auch) über das Internet gefunden werden. Werden wir in ein paar Jahren überhaupt ohne das Internet auskommen?

Einen schönen Tag wünscht,
Gudrun Anders
www.gudrun-anders.de

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