Dienstag, 27. Dezember 2016

Was ist Erfolg?


Ein schönes Gedicht verdeutlicht, was Erfolg eigentlich ist:

Fotolia © Iakov Kalinin
Was Erfolg ist"

Es hat derjenige Erfolg gehabt,der gut gelebt, oft gelacht und viel geliebt hat.

Der sich Vertrauen und Achtung kluger Menschen verdiente und die Liebe von kleinen Kindern.

Der seinen Platz fand und seine Aufgabe erfüllte;
der die Welt besser verließ, als er sie vorfand,
sei es durch schöne Blumen, die er züchtete,
ein vollendetes Gedicht oder eine gerettete Seele.

Es hat derjenige Erfolg gehabt, dem es nie an Dankbarkeit fehlte und der die Schönheit unserer Welt zu schätzen wusste und der nie versäumte, dieses auszudrücken; der in anderen immer nur das Beste suchte und von sich das Beste gab;
dessen Leben eine Inspiration war und die Erinnerung an ihn ein Segen.

Bessie Anderson Stanley

Mittwoch, 30. November 2016

Artikel: Marketing ist helfen



 (c) Gudrun Anders

Gestern Abend war ein Vortragsabend im Rahmen des hiesigen Businessplan-Wettbewerbs, in dem ich auch als Mentorin engagiert bin. Grundwillige und anwesende Berater hörten sich von einer Unternehmensberaterin einen Vortrag zum Thema „USP“ (Alleinstellungsmerkmal) an. Natürlich gab es für die zukünftigen Unternehmer viel Input, der erst einmal verarbeitet werden wollte.


Die Referentin riet u.a. in ihrem Vortrag, Bekannten und Freunden von der Unternehmensidee zu erzählen und die Reaktionen der Befragten für die weitere Entwicklung des Produktes, der Dienstleistung oder der Verkaufsargumentation zu nutzen.

Beim „get together“ nach dem Vortrag kam ein junger Mann an unseren Bistrotisch, an wir Berater gerade einen Snack zu uns nahmen, und fragte mich sehr höflich und freundlich lächelnd, ob er mich etwas fragen könne.

„Sicher“, meinte ich noch kauend, „wenn ich weiteressen darf?“, und grinste zurück.

Er grinste zurück und stammelte: „Ja, also, wir haben da …. ähm …“. Er suchte nach Worten und ich konnte fast sehen, wie er in seinen Gehirnwindungen eine passende Formulierung suchte. „Wir … äh – unser Produkt … nee …  wie war das? … - Hätten Sie an einer Maus Interesse?“

Pixabay - (c) sipa
Ich musste noch mehr grinsen, denn ich plagte mich gerade mit einer Schar Mäusen, die durch noch nicht gefundene Öffnungen es sich in meiner Küche bequem machen und meinem Hund das Trockenfutter weg aßen, der diese nur müde gähnend begutachtete und dann weiter schlief – schließlich füllte ich das Napf mit dem Trockenfutter ja beizeiten wieder auf. 

Vor meinem inneren Auge wurde gerade lebendig, wie ich dem eine weitere Maus hinzufügte. Fast verschluckte ich mich an meinem Brötchen, so absurd kam mir das vor, denn die kleinen, frechen Nager hielten mich oftmals auch in der Nacht wach, wenn sie durch die Holzwände des Bauernhofs, auf dem ich wohne, liefen.

„Bestimmt nicht!“, brachte ich daher heraus und lachte laut los, wobei ich fast die Inhalte meines Mundes quer über den Tisch gespuckt hätte. „Davon hab ich genug!“

„Ja, aber die, die ich habe, ist ergonomisch geformt.“

Das Kino in meinem Kopf nahm jetzt leicht absurde Formen an. „Und was an einer ergonomisch geformten Maus ist besser als an einer normalen Maus?“ 

„Was?“, brachte er hervor und verstand offensichtlich gar nichts, so durcheinander war er. Ich erzählte ihm dann von meinen Mäusen und wir hatten sichtlich Spaß, der auch meine Tischnachbarn ansteckte.
Leicht dämmerte mir allerdings, dass wir ja auf einem Gründerabend waren und der junge Mann vor mir möglicherweise die Computermäuse meinte. Aber ich wollte das spaßige Spiel, das wir offensichtlich beide lustig fanden, noch ein bisschen weiter spielen.

Er kratzte sich am Kopf, griemelte und wusste nicht mehr weiter. Offensichtlich wollte er die Tipps der Referentin umsetzen und befragte mich als Übungsobjekt, wie er sein Produkt besser an den Mann – bzw. in diesem Fall an die Frau – bringen konnte. 

Ich aß mein letztes Stück vom Lachsbrötchen auf, musterte ihn unterdessen und beschloss ihm aus seiner Misere zu helfen.

„Junger Mann“, sagte ich verschmitzt grinsend, „schauen Sie mal auf mein rechtes Handgelenk.“  Ich hielt es ihm fast unter die Nase und zwang ihn direkt hinzusehen. „Wenn Sie, wie ich annehme, Erfinder einer neuartigen, ergonomisch geformten Maus sind, dann hätten Sie in dieser Bandage das Verkaufsargument par excellence gehabt. Sie wissen, ich bin Beraterin hier, werde wahrscheinlich viel am PC arbeiten, die Bandage stabilisiert den Daumen und das Handgelenk, es ist also wahrscheinlich, dass ich möglicherweise durch die Computerarbeit ein Problem am Handgelenk habe. Richtig?“ Er nickte. „Dann hätten Sie mir doch einfach nur sagen müssen, dass Sie mir eine Lösung für mein Handgelenksproblem liefern könnten – eine neuartige Maus, die hilft, solche Beschwerden zu lindern oder diese gar nicht erst entstehen zulassen. Richtig?“

Mein Tischnachbar, ebenfalls ein Marketingexperte, hatte unsere funkelnden Augen gesehen und grinste breit. „Marketingleute können offensichtlich nur in Lösungen denken“, meinte er leise und ebenfalls grinsend dazu.
Der junge Mann kratze sich erneut am Kopf und verdrehte die Augen. Einen kleinen Augenblick später erzählte er: „Ist das wirklich so einfach? Wir sind so in unser Projekt und die Möglichkeiten vertieft, dass wir das Einfachste und Naheliegendste nicht gesehen haben! Mein Freund, mit dem ich diese neue Maus entwickelt habe, der trug genau so eine Bandage und dadurch entstand die Idee zu unserem Produkt. Wir haben das völlig vergessen, WARUM wir das machen!“

„Hätten Sie mich darauf hingewiesen, hätten Sie in mir einen potentiellen Kunden gehabt“, sagte ich. „Das Problem habe ich noch und sie könnten mir vielleicht helfen, es zu lösen.“ Er nickte zustimmend und schaute mich lange an. Sein Hirn arbeitete auf Hochtouren.

Wir unterhielten uns noch einen Augenblick, warum die Maus so hilfreich war und nicht so nervig wie die Mäuse in meiner Küche. Ich gab ihm noch ein paar Tipps für seine Produktkommunikation und dann reichte er mir – sich wieder am Kopf kratzend - lächelnd die Hand. „Danke.“

„Gern“, entgegnete ich mich ebenfalls für den Spaß bedankend und grinste weiter, weil mein Kopfkino wieder anlief. „Und ich könnte doch ‘ne Maus gebrauchen“ meinte ich provozierend. „Wenn ihre fertig ist, bekomm ich eine von Ihnen für diesen guten Tipp, damit ich meine alten, nervigen Mäuse vertreiben kann.“ Vor Lachen hatten wir Tränen in den Augen und er meinte: „In jedem Fall! Ich melde mich!“ 

Hoffentlich braucht die Produktentwicklung nicht so lange, dachte ich noch während ich ihm die Hand schüttelte. Wird Zeit, dass meine alten Mäuse das Haus verlassen.

Tja, Marketing ist nicht nur „böse“ Werbung – Marketing kann auch hilfreich sein, nämlich immer dann, wenn man Lösungen für bestehende Probleme anzubieten hat.


Mittwoch, 16. November 2016

Spezial-Seminar: Marketing für Heilpraktiker



Workshop in Aachen - in Kürze auch als Webinar
 
Marketing für Heilpraktiker / innen:
So bringen Sie ihre Praxis ins Laufen!

Heilpraktiker brauchen Kunden, aber wir unterliegen Beschränkungen was Werbung betrifft. 

In diesem Workshop besprechen wir Werbe- und Marketingmöglichkeiten für Heilpraktiker/innen, damit Sie Ihre Praxis mit Spaß ins Laufen bekommen.

Termin:
Samstag, 17. Dezember 2016
14.30 Uhr bis etwa 18.00 Uhr 

Ort:
Kursraum Gudrun Anders, Ferberberg 11, 52070 Aachen (Laurensberg / Soers)

Kosten:
49 €. Sie erhalten vorab eine Rechnung. Der Platz ist nach (An-) Zahlung für Sie reserviert. 

Teilnehmer:
max. 6 Personen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Seminarleitung:
Gudrun Anders, Fachwirtin Wirtschaft und Heilpraktikerin für Psychotherapie, Tel. 0241 / 70 14 721 

Anmeldung:
Email an info @ gudrun-anders.de

Samstag, 17. September 2016

Kundengewinnung durch Storytelling

Wenn sich als Selbständiger oder Unternehmer für Social-Media-Marketing entscheidet, baut man eine Fanseite auf. Eines der ersten Dinge, die dann erledigt werden müssen, ist, Fans und Follower gewinnen. Denn ohne Interessenten – die zu Kunden werden sollen – braucht man schließlich auch keine Posts in den sozialen Medien.
Um das Ziel „Follower gewinnen“ zu erreichen, setzt man beispielsweise auf Facebook Gewinnspiele ein, schaltet Anzeigen oder bietet qualitativen Content (Inhalt), der dann an die Freunde der Fans weitergeleitet (geteilt) wird. Das Ziel ist es immer, die User (Nutzer) unserer Seite(n) dazu zu motivieren, den Gefällt-mir-Button zu drücken.
Zeitlich begrenzte Aktionen wirken sich oft positiv auf die Bekanntheit einer Marken aus und hilft ebenso das Image der Marke zu verbessern. Soll in den sozialen Meiden ein nachhaltiger Eindruck hinterlassen werden, sollte heute auch der Dialog mit der Community gesucht werden.
Unternehmen mit Fanseiten sollten sich daher darum bemühen, auch eine persönliche Beziehung zu den Fans / Kunden aufzubauen. Für viele kleine Selbständige ist es fast eine Verpflichtung, auf diese Art und Weise mit Kunden und Interessenten zu kommunizieren – es ist für viele die Basis des Vertrauens und der Beginn einen stabilen Kundenbeziehung.
Ein sehr bewährtes Instrument für den Aufbau von langfristigen Kundenbeziehungen ist Storytelling. Der Grund dafür ist naheliegend: Emotional bewegende Geschichten werden besonders gern gelesen – und natürlich auch gern mit den eigenen Freunden geteilt – und sie bleiben wesentlich länger im Gedächtnis haften.
Im Mittelpunkt dieser Kommunikationsstrategie stehen selbstverständlich die User, daher sollten Inhalte so verpackt sein, dass die Follower sich damit auch identifizieren können. So kann ein Selbständiger oder ein Unternehmen beispielsweise durch eine (Foto-) Reportage zeigen:
  • für welche Ideale die Firma steht
  • wie es in den Betriebsräumen aussieht
  • was das Unternehmen genau macht
  • wie die Firma in der Presse vertreten ist
  • wie die Produktion aussieht
  • das in der Firma ein Kinderhort ist
  • wie die Mitarbeiter arbeiten oder was sie zu berichten haben.
Auch durch Blogbeiträge, Videos oder Podcasts können kleine Geschichtchen erzählt werden. So wird Dank Storytelling die Fan- oder Blogseite zum Erlebnis für den Nutzer.
Das stellt Selbständige und Unternehmen oft noch vor Herausforderungen, denn es ist heute noch nicht (oder: nicht mehr) selbstverständlich, auf diese Art und Weise mit Unbekannten zu kommunizieren.
Hier ist Kreativität gefragt und auch Einfühlungsvermögen in die Wünsche und Erwartungen der Kunden – und das kann geübt werden. Achtsamer Umgang mit Nutzern  in der Öffentlichkeit – schließlich können alle Postings auf Fanseiten öffentlich gelesen werden – kann aber dafür ausreichen.
Die Social-Media-Manager der Firmen – oder die Selbständigen selbst – sollten sich einfach trauen und es ausprobieren. Schließlich kommunizieren wir eigentlich immer – im Social-Media-Bereich allerdings auch um neue Kunden zu gewinnen. Behält man das im Hinterkopf, wird man sehr schnell merken, wie die Kunden ticken und welche Geschichten Anklang finden und welche nicht. Dies kann man dann optimieren und so die Storys den jeweiligen Kunden anpassen.
Auf diese Weise wurden schon viele Legenden erschaffen!

Text (c) Gudrun Anders, Aachen 
Blog zu Storytelling: www.life-is-a.story.de

Freitag, 2. September 2016

Marketing per SMS

Marketing ist heute ja extrem vielschichtig geworden. Das Internet ist eine der besten Möglichkeiten

Aber auch SMS-Marketing ist im Vormarsch. Damit kann ich mich noch nicht wirklich anfreunden .... Sie? Wenn ja, ist hier ein interessanter Artikel darüber.

http://onlinemarketing.de/news/grosses-potential-bei-kleinem-budget-6-tipps-fuer-dein-sms-marketing
für Marketing überhaupt.

Freitag, 19. August 2016

Einzelberatung „Social Media“ für Selbständige / Freiberufler



(c) Gerd Altmann- pixelio.de
Marketingberaterin Gudrun Anders baut mit Ihnen persönlich ihre Social-Media-Marketing-Strategie auf.

Ich begleite Sie auf Ihrem Weg in die sozialen Medien. Direkt am Rechner setzen wir Ihre ganz persönliche Online-Marketing-Strategie in die Tat um und ich schule Sie intensiv, damit Sie künftig erfolgreich im Internet, der Online-Presse und den sozialen Netzwerken vertreten sind.
Sie haben die Möglichkeit einzelne Themenbereiche oder eine individuelle Komplett-Beratung zu buchen. 

Themenbereiche:
Online-Presse, Facebook-Marketing, Blog-Marketing, das Business-Netzwerk Xing, Google Plus und Adwords, E-Books, Newsletter-Marketing, Online-Branchenbücher, Social-Media-Marketing-Strategie u.a.

Auch eine Beratung zum vereinbarten Festpreis ist möglich:
  • Komplett-Beratung inkl. Entwicklung einer persönlichen Marketing-Strategie und Aufbau verschiedener Social-Media-Kanäle; 20 Doppelstunden (120 Minuten) persönliche Einzelberatung, 2.500,00 €. (50 % Anzahlung bei Arbeitsbeginn)
  • Individuelle Einzelberatung zu gewünschten Themen | Termine nach Vereinbarung und Umfang, 75 € pro Zeitstunde (60 Min.) bei Einzelbuchung. Barzahlung.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist ggf. eine Bezuschussung durch Fördermittel möglich.
Nähere Infos bei Gudrun Anders, Tel. 0241 – 70 14 721 | Email: info @ gudrun-anders.de

Montag, 25. Juli 2016

Artikel: Willst du nicht kaufen, bist du doof …


(C) jarmoluk - pixabay
Ich bin auch im Marketing tätig, ja. Ich brauche wie jeder andere auch Kunden – schließlich muss die Miete bezahlt werden. Werbung gehört wie das Klappern zum Handwerk natürlich auch dazu. Und ja, die sozialen Medien verleiten dazu, viel Schund und Spam zu posten oder marktschreierisch das eigene Super-Können zu kommunizieren.

Ich finde allerdings, es gibt einen Unterschied zwischen „ich mache auf meine Produkte / Dienstleistung aufmerksam“ und „ich stelle mich als den Super-Könner dar, der Schund teuer verkaufen kann“.

Sorry, liebe Marketing-Kollegen, wenn ich jetzt jemanden auf den Schlips trete, aber manche Methoden haben Mehrwert und bleiben nachhaltig im Gedächtnis – Glückwunsch für die, die es wirklich können! – und manche sind leider nur dazu geeignet, Blogbeiträge wie diesen daraus zu machen, um aufzuzeigen, was in dieser Welt NICHT mehr gebraucht wird.

Mir ist da heute wieder so ein Vertriebs-No-Go über den Weg gelaufen … Auf einer meiner Facebook-Seiten schrieb mich ein Facebook-Freund (Name selbstverständlich geändert) an. 

Dieter L.: Moin, können wir reden? Einführungspreis für Deine Kunden! Sommerloch-Schnupperpreis! Veröffentlichungen für 500€. Keine Links im Text, PR-Test-Aktion. Sofort vorab zahlbar. Texte müssen redaktionell wertvoll sein oder werden abgelehnt! Dies ist keine SEO-Maßnahme. Es geht nur um "gefunden werden".

Die automatisch generierte Antwort m eines Facebook-Accounts „Vielen Dank für Ihre Mail. Ich antworte so schnell wie möglich! Viele Grüße Gudrun Anders“ erreichte den Absender der Nachricht prompt. Offenbar war der gute Mann online und antwortete ebenso prompt.

Dieter L.: Wie geht das denn? Hammer!

Gudrun Anders:  einfach einstellen ....  

So mancher Mensch hätte aus dieser kurzen Antwort sicherlich schon meinen Unmut über die Mail erahnen können. Intuitiv veranlagte Menschen, von denen es ja auch schon einige geben soll, wäre sicher aufgefallen, dass ich ganz offensichtlich an so einem weiterführenden Gespräch oder gar einem Kauf von überteuerten Dienstleistungen nicht interessiert war. Er gab aber nicht auf.

Dieter L.: Muss mich wohl mal mit Experten abgeben. Smile. Hier bei Facebook? Oder wo stellt man das ein?

Ich bin ja kein Unmensch, dem Mann kann ja durchaus schnell geholfen werden. Wer weiß, wozu Kommunikation wichtig ist. …

Gudrun Anders: Links unten im Nachrichtenfester einfach bei "nicht erreichbar" klicken. Dann den Antwortassistenten einstellen und den gewünschten Text eingeben.

Dieter L.: Danke! Wollen wir über Google reden?

Gudrun Anders: nö. Meine Firma ist gut positioniert. Ich beschäftige mich auch mit Online-Marketing.

Dieter L.: Auf welchem Platz? Suchvolumen? Wie viele kommen denn? Außerdem geht es darum nicht. Einführungspreis ……  Sommerloch-Schnupperpreis ……  500€  ….. PR-Test-Aktion. Sofort vorab zahlbar. ….  

Er postete den mir bereits bekannten Text noch einmal.

Dieter L.: Ich suche echte Könner für meine Ideen. Kunden, Mitstreiter, Texter ...

Gudrun Anders: Ich zahle aber nicht für Beiträge. Ich werde normalerweise für die Texte, die ich schreibe, bezahlt .... 

Dieter L.: Schon klar. Wollen deine Kunden nicht auf Seite 1 bei Google?

Gudrun Anders: Meine Kunden wollen erstmal ein Buch schreiben oder ein bereits bestehendes  auf den Markt bringen oder vermarkten ....

Dieter L.: Vergiss es - du scheinst nicht verstehen zu wollen.

Okay – was genau verstand ICH jetzt nicht?? Seine Werbemasche? Sein unschlagbar günstiges Angebot, das jeder, der ein wenig Ahnung von Online-Marketing hat, sofort als völlig überteuert abgetan hätte? Oder was genau sollte ich verstehen und wofür genau sollte ich denn jetzt 500 Euro – ich finde, das ist eine Menge Geld – ausgeben?

Gudrun Anders: (ich konnte mir diesen Kommentar einfach nicht verkneifen …) Das ist ‘ne gute Einstellung für einen Dienstleister ....

Dieter L.: Tja, ich kenne meine Grenzen.

Es gab von mir ein „Daumen hoch“ für diesen Kommentar, denn meine Grenze war schon längst überschritten. Ich löschte den Kontakt, um nicht ein drittes Mal auf diese Weise kommunizieren zu müssen. Er gab aber nicht auf – ich bekam eine weitere Mail.

Dieter L.: Ihre Seite ist ja echt ne Lachnummer! Aber Glaube hilft!

Gudrun Anders:  Ich hoffe, Sie fühlen sich jetzt besser.

Dann wurde der Kontakt von mir auf allen Seiten blockiert und als Spam markiert. Ich schaute mich allerdings zuvor bei ihm noch einmal um. Sehr viele Kontakte in den sozialen Medien – aber niemand gab ihm Likes für seine Beiträge. Woran das wohl liegt? ….

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