Samstag, 14. November 2020

Meine Empfehlung für eigene Online-Kurse

https://elopage.com/s/Gudrun.Anders

Ich habe in diesem Corona-Jahr angefangen mein Business mehr und mehr zu digitalisieren.

Ich habe mich dabei für eine enorm erfolgreiche Online-Plattform entschieden.

Schau doch mal rein, wenn du auch Online-Kurse anbieten, deine Produkte verkaufen oder deine Zahlungsabwicklung für Coachings oder Events künftig automatisieren möchtest.

In der Online-Akademie wird dir alles genau erklärt, so dass es auch für Einsteiger optimal ist!

Montag, 26. Oktober 2020

Was ist eigentlich Reiki?

Reiki (gesprochen rehki) wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Mikao Usui begründet und hat sich schnell über die ganze Welt verbreitet.  

Das Wort REIKI setzt sich aus den japanischen Wörtern „rei“ für „Geist“ und „ki“ für „Lebensenergie“ zusammen. Man könnte es auch mit „universelle Lebensenergie“ übersetzen.

Reiki lehrt in sehr einfacher Weise die physische, mentale und spirituelle Anwendungsweise dieser Lebensenergie, die in allem lebendigen fließt. 

Es geht daher nicht nur um die Erhaltung oder Wiederherstellung von Gesundheit, sondern auch darum, eine Art „spirituelles Erwachen“ zu erlangen.

Ein Reiki-Praktizierender fühlt sich als Kanal für diese Energie. Man lernt, diese Energie fließen zu lassen, so dass sie weitergegeben werden kann. Wer eine Reiki-Ausbildung machen möchte, absolviert diese in mehreren Stufen, so genannte „Grade“.

Wissenschaftlich nachgewiesen wurde die Wirkungsweise von Reiki bislang noch nicht. Sie hat aber mittlerweile in verschiedenen alternativen / energetischen Heilkünsten eine recht große Bedeutung erlangt.

Reiki ist eine reine Energiearbeit und keine Massage oder medizinische Behandlung.

Eine direkte Reiki-Behandlung (Reiki I. Grad) besteht aus Handauflegen. Das kann direkt auf dem Körper sein oder aber die Hände werden einige Zentimeter über dem Körper gehalten, wobei es verschiedene Positionen gibt. 

Der Praktizierende behält dabei die Vorstellung im Kopf, dass die Lebensenergie unaufhörlich fließt. Wobei diese Energie nicht vom Behandelnden selbst stammt, sondern durch ihn durchfließt. Der Reiki-Anwender stellt sich nur als Kanal für die universelle Lebensenergie zur Verfügung.

Eine der Reiki-Lehren besagt, dass die Lebensenergie immer dorthin fließt, wo sie gerade gebraucht wird. Die Energie sucht sich den Ort, wo sie wirken will. Daher ist bei dieser Anwendung eine Diagnosestellung nicht erforderlich.

Die Energie des Reiki soll dazu beitragen, die mentale, emotionale und auch die körperliche Gesundheit herstellen, indem es die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt und stärkt.

Eine Reiki-Behandlung darf jedoch niemals den Gang zum Heilpraktiker oder Arzt ersetzen. Ob Reiki wirklich hilft, ist bislang nicht nachgewiesen. Schaden allerdings kann sie nicht.

Text © Gudrun Anders

Dienstag, 6. Oktober 2020

Auch Musik bringt uns positives Denken

Auch Musik bringt uns positives Denken: Zumindest in einem meiner Lieblingssongs von Robbie Williams. Dort singt er:

Ich liebe mein Leben!
Ich bin stark!
Ich bin schön!
Ich bin frei!


Ich liebe mein Leben!
Ich bin wundervoll!
Ich bin magisch!
Ich bin ich!

Ich liebe mein Leben!

Das ist etwas, was wir uns täglich sagen sollten, damit wir es nicht mehr vergessen!

Hör dir seinen Song an:



Den Songtext in deutsch findest du hier:


Was ist denn eigentlich Erfolg?


Es hat derjenige Erfolg erzielt, der gut gelebt, oft gelacht und viel geliebt hat. 

Der sich den Respekt von intelligenten Männern verdiente und die Liebe von kleinen Kindern; der eine Lücke gefunden hat, die er mit seinem Leben gefüllt hat, und der seine Aufgabe erfüllte; ob entweder durch schöne Blumen, die er züchtete, ein vollendetes Gedicht oder eine gerettete Seele; dem es nie an Dankbarkeit fehlte, und der die Schönheit unserer Erde zu schätzen wusste, und der nie versäumte, dies auszudrücken; der immer das Beste in anderen sah und stets sein Bestes gab; dessen Leben eine Inspiration war, und die Erinnerung an ihn ein Segen.

Bessie A. Stanley

Samstag, 3. Oktober 2020

Die Nacht, in der die Mauer fiel

Die Nacht, in der die Mauer fiel 

(c) Gudrun Anders

Ich kann es kaum glauben: Über 30 Jahre soll der Mauerfall mittlerweile her sein? Die inneren Bilder in mir zu dieser Nacht sind nämlich noch immer so lebendig, als sei diese völkertrennende Mauer erst letzte Woche gefallen.

Aber von vorn. Ich bin in Lübeck geboren und aufgewachsen. Lübeck ist eine kleine Hafenstadt an der Ostsee und liegt direkt an der Grenze zur ehemaligen DDR. In den ersten 28 Jahren meines Lebens kenne ich es nicht anders, als das Lübeck – der alten Hansestadt hoch im Norden Deutschlands – eine Richtung fehlt: Die Wege in Richtung DDR waren versperrt und ich bin noch in dem täglichen Wissen aufgewachsen, dass es hindernde und trennende Grenzen gibt. Und das geschossen wird. Dass es grimmig dreinblickende Soldaten gibt, die Deutsche nicht zu Deutschen lassen, was ich als Kind gar nicht verstehen konnte. Dass Familien durch eine Sperrzone mit Minen getrennt sind und sich nicht sehen und nicht sprechen können. Dass Fahrten nach West-Berlin mit strengsten Kontrollen und kompletter Demontagen der West-Fahrzeuge einher gingen. 

Ich bin damit aufgewachsen, dass an unserem Lieblingsstrand auf dem Travemünder Priwall die Grenzer mit Gewehren im Anschlag patrouillierten und wir uns zu benehmen hatten, damit wir keinen – womöglich tödlich endenden – Zwischenfall an der deutsch-deutschen Grenze hervor riefen.

Ich war damals 28 Jahre alt und gerade mit einem „Ossi“ leiert. Der damals 31jährige war unter Aufbietung all seines Mutes mit nur einem kleinen Köfferchen und wenigen Habseligkeiten am Leib bei Nacht und Nebel über die ungarische Grenze aus der DDR geflüchtet, um dann wieder nach Norden zu gehen, um seiner Familie – auch wenn er sie nicht mehr besuchen konnte! – so nah wie nur möglich zu sein. 

Die Geschichten der DDR waren mir damals sehr vertraut. Lange Warteschlangen um die wenigen Güter zu bekommen, immer ein Gefühl des Mangels und der Angst. Mein Onkel hatte zwar ein schönes Haus mit Swimmingpool, aber manchmal keine Zahnpasta. Versorgt sein und ein Gefühl von Freiheit – und war das Gefühl auch noch so klein – schien für die Bürger der DDR offenbar nicht möglich oder von Angst begleitet gewesen zu sein. 

Bereits einige Tage bevor die Grenzen ganz auf gingen, war schon eine gewisse Unruhe bei den Menschen in West und Ost zu bemerken. Viele Menschen, die ich damals kannte, hatten Bekannte oder Verwandte in der DDR. Auch Teile meiner Mutters Familie waren DDR-Bürger, die wir alle Jahre wieder im Tarnmäntelchen – soweit wir „Wessis“ uns dort überhaupt ein kleines bisschen unsichtbarer machen konnten – in einer großen Stadt wie Leipzig trafen. 

Damals war es schon praktisch, Verwandte im Westen zu haben – die reservierten Plätze in einem leeren Lokal waren gegen Reichung kleiner monetärer West-Gaben, die man später hervorragend tauschen konnte, plötzlich nicht mehr reserviert und übereifrige Kellner machten uns schnell Platz und deckten die Tische frisch ein. Und für die DM gab es ganz andere, viel bessere Menüs zu essen ...

In der Nacht als die Grenzen aufgingen, saß ich abends mit Freunden zusammen. Wir spielten Karten und machten uns einen gemütlichen Abend. Es war schon recht spät, aber es klingelte an meiner Wohnungstür. Mein Vater, zu dieser Zeit sonst längst im Bett, stand da – ganz aufgelöst und ich dachte zunächst, es sei etwas Schlimmes passiert. Aber er sagte einfach nur: „Die Grenze ist auf!“

Wir konnten es nicht glauben und wollten an die Lübecker Grenzübergänge fahren, um uns selbst davon zu überzeugen, aber so weit kamen wir gar nicht, denn es fuhren Hunderte – nein: Tausende – Trabbis und Wartburgs durch die Straßen. 

Zu Fuß liefen wir in die nahegelegene Lübecker Innenstadt und trauten unseren Augen nicht. Bereits am Rande der Innenstadt hörten wir mächtigen Lärm. In nahezu allen Wohnungen brannte Licht, Menschen schauten auf die bevölkerten Straßen hinunter, Musiklärm, Fußballtröten und Fahnen, die aus den Fenstern hingen, jubelnde und feiernde Menschen wohin man nur sah.

Die Straßen waren voller als voll. Unbekannte Menschen flogen sich in die Arme, die Westdeutschen brachten alles an Obst und Gemüse, Sekt und Alkohol aller Art mit auf die Straßen und verteilten sie an die Fremden, die plötzlich auch „richtige“ Deutsche waren. Es war ein immenses Freudenfest, das mich sprachlos vor Erstaunen machte. Und traurig, denn hinter all dem Jubel und der noch vorhandenen Fassungslosigkeit steckte auch große Sorge um die Zukunft. Und die Angst vor der nahen Veränderung. 

Ich blickte in tränenüberströmte Gesichter, mit Augen, die viel Leid und Entbehrung erfahren hatten und in denen der Keim der Hoffnung zu sehen war. Bleiche Gesichter und magere Menschen, die teilweise so ungesund aussahen, als wenn sie lange krank gewesen waren und seit Jahren keine Sonne gesehen hatten. In dieser Nacht machte es uns keine Mühe, „Ossis“ und „Wessis“ zu unterscheiden.

Die Menschen kamen zu mir, die ich immer noch am Straßenrand stand, fragten mich, wie es sich hier im Westen so lebt. Und ob man hier schnell eine Wohnung finden könne, denn hier sei es ja so viel besser. Und wie lange man denn ein Auto vorbestellen müsse, wenn man eines haben wollte. Sie fragten, was wir in der Freizeit machen und ob ich glaubte, dass nun alles besser werde würde.

Ehrlich gesagt war ich mir in dieser Nacht darüber nicht so sicher, denn keiner von uns wusste zu diesem Zeitpunkt, ob die Grenzen wirklich und wahrhaftig offen blieben. Keiner wusste, wie wir uns zusammenraufen würden und wie es weiterging. Und niemand wusste, was uns erwartete, denn der Freudentaumel über die Wiedervereinigung würde sicherlich nicht ewig anhalten.

Bis weit in die Nacht hinein standen wir in den Straßen und feierten die Neuankömmlinge, deren Strom einfach nicht nachlassen wollte. Ich hatte damals während der neu etablierten Altstadtfeste schon riesige Menschenmengen in der Innenstadt feiern gesehen, aber diese Nacht schlug alle Besucherrekorde um Längen. Die Polizei sperrte die Innenstadt ab, um die Unmengen an lachenden und weinenden Menschen einigermaßen im Griff zu halten. 

Am nächsten Morgen ging ich eine Stunde früher als gewohnt in mein kleines Lädchen in der City. Der Weg dorthin war mehr als merkwürdig! Es war nicht ein „deutsches“ Auto auf den Straßen. Kein Ford, kein Golf, kein Mercedes. Überhaupt kein bekanntes Auto war auf den Straßen der Stadt! So weit das Auge reichte, in mehreren Reihen neben- und hintereinander, auch auf Rasenflächen standen nur Wartburgs und Trabbis. 

In der Luft hing ein schwarzer Dunst, der nie zuvor dagewesen war. Wo waren bloß all die Autos der Lübecker Bürger hin? Die waren wahrscheinlich soweit es ging in den Osten des Landes gefahren, um zu schauen, wie es dort aussah. Wahrscheinlich standen im Osten ein paar Menschen und freuten sich über die Toyotas und Opel, die sich wie ein riesengroßer Auto-Wurm ins Land schlängelten. 

Ich hatte vorsorglich meine Freundin angerufen, um mir zu helfen. Ich ahnte, dass an diesem Tag etwas mehr als sonst los sein würde. Wir hatten damals gemeinsam einen kleinen esoterischen Laden mit Büchern, ätherischen Ölen und Entspannungsmusik in der Lübecker Altstadt.

Kaum hatten wir die Ladentüren geöffnet, war unser Laden voll. Proppenvoll, um es genau zu sagen. Mittags war er so voll, dass wir kaum von einer Seite zur anderen kamen. Ich bin sicher, dass Polizei oder Gewerbeamt uns Schwierigkeiten gemacht hätten ob der Menschenmassen in dem kleinen Lädchen. 

Kunden bedienen und wirklich zu beraten, war uns an diesem Tag kaum möglich, denn Dutzende andere Menschen wollten gleichzeitig etwas wissen, beraten werden oder ihre Waren bezahlen. Wir kamen nicht einmal dazu unsere Aushilfe anzurufen, wahrscheinlich wäre sie auch nicht bis zu uns durchgedrungen. Mittagessen oder überhaupt eine kleine Pause bekamen wir erst wieder am frühen Abend, als der Besucherstrom langsam abebbte. 

Wir waren so fertig, dass wir den Laden schlossen und uns erst mal hinsetzten um zu verschnaufen. Langsam schauten wir uns unseren ansonsten liebevoll eingerichteten Laden an: leere Regale und Auslagen, geplünderte Schaufenster, offenstehende Vitrinen, umgefallene Bücher, leere und aufgerissene Verpackungen überall verteilt. Wir hatten keine einzige Duftlampe mehr im Regal stehen und auch die Duft-Öle und Pendel waren ausverkauft.

Erschöpft sahen wir die Geldscheinberge in unserer Kasse, zählten voller Genuss unsere Tageseinnahme und jubelten: Wir hatten mehr als den fünffachen, normalen Tagesumsatz gemacht und damit unser Geschäft aus einer kleinen Krise herausgeholt.

Auch in den folgenden Wochen und Monaten hatten wir stetigen Besuch von den Menschen aus Ostdeutschland, die mehr wissen wollten über spirituelle und esoterische Dinge, da es damals bei Ihnen im Osten keinerlei Informationen dazu gab und ein entsprechender Nachholbedarf bestand. 

Nach und nach normalisierte sich unser Leben in Grenznähe wieder. Aber die Dinge waren und wurden anders, aber eigentlich fehlten sie uns nicht. Es gab keine Grenzen mehr und keine Gewehre. Keine Schusswechsel, wenn mal wieder jemand versuchte zu flüchten oder ein Grenzer ein Häschen mit einem flüchtenden Menschen verwechselte. Die Stacheldrahtzäune wurden demontiert, das Niemandsland zwischen den Grenzen aufgehoben. 

Wir hatten freie Fahrt in den Osten und vor allem nach Berlin, wo wir als junge Erwachsene häufig gewesen waren. Erkundungsfahrten nach Ostdeutschland, denn dort ging ja auch die Ostsee weiter und es gab viel, sehr viel Neuland zu entdecken. Und es gab keine Grenzer mehr, die am Priwall-Strand Patrouille liefen – der Strand wurde viel weiter und natürlich auch bevölkerter.

Bilder aus dieser Zeit habe ich leider keine. Aber die brauche ich auch nicht. So viele Erinnerungen aus dieser Nacht der Nächte sind in meinem Inneren noch immer lebendig. Dutzende Male habe ich davon erzählt und werde es wohl bis an mein Lebensende immer wieder tun, denn diese unvergessliche Nacht hat nicht nur mein Leben für immer verändert. 

Ich bin sehr dankbar, dieses weltbewegende Ereignis so hautnah miterlebt zu haben. 

© Gudrun Anders, www.gudrun-anders.de




Donnerstag, 17. September 2020

Die Frage ist: Was springt für mich dabei raus?

Für alle, die ein Problem damit haben, neue Kunden zu gewinnen. 

Hier eine mögliche Lösung:

---- Zitat ----

Kunden interessieren sich nicht dafür, wie cool dein Produkt ist. Wie lang deine Firma existiert. Wie viele Mitarbeiter du hast. Wie groß deine Produktvielfalt ist. Das ist alles egal.

Das Einzige was ein Selbstständiger zu tun hat, damit ein Interessent Kunde bei ihm wird, ist es, eine Frage des Kunden zu beantworten:

Was springt für mich dabei raus?

Wirklich. Hör auf über dich zu sprechen. Was dir wichtig ist. Was du Tolles kannst.

Es ist einfach nur wichtig, dass du die Bedürfnisse deines Kunden verstehst und dass du ihm erklärst, wie du sein Problem löst oder ihm hilfst sein Ziel zu erreichen. Mehr zählt für ihn nicht.

Und wenn du jetzt hergehst, die Texte auf deiner Webseite, in deinen Werbebriefen, in deinen Werbeanzeigen überarbeitest und anfängst dem Kunden zu erklären, was sein Nutzen aus deinem Angebot ist…

… dann gehe ich jede Wette ein, dass dein Geschäft wächst.

Pascal Feyh

Donnerstag, 10. September 2020

Affiliate-Programm für Bücher und Onlinekurse

Neu: Affiliate-Programm für meine Bücher und Kurse!

Magst du nebenbei etwas Geld verdienen und bist in Social-Media ganz gut unterwegs?

Oder du hast Freunde, die ein #Buch geschrieben haben und nicht weiter kommen? Oder würdest du gern meine Beratung empfehlen, hast es bislang aber nicht gemacht, weil du keine Kohle dafür bekommen hättest?

Dir kann geholfen werden!

Was sagst du zu 30% Provision auf alle empfohlenen Produkte, egal ob Buch, Onlinekurs oder großes Beratungspaket.

Klingt gut?

Meld‘ dich kostenlos und einfach an und leg los!

Weitere Infos:

https://elopage.com/s/Gudrun.Anders/publisher-landing/g6obzHvXCmkHgWcrW7UR

Dienstag, 25. August 2020

Aktionspreis für die 3 Tarot-E-Books von Gudrun Anders

Aktionspreis für meine drei
Tarot-E-Books: 8 €!


Darin enthalten sind:
  • Es war einmal ein Narr
  • Das Geheimnis der Hohepriesterin
  • Das kleine Rider-Waite-Tarot-Tageskarten-Orakel

Preis einzeln: 10,47 €

Freitag, 21. August 2020

Was ist der effektivste Weg ein Buch auf den Markt zu bringen?

Was ist der effektivste Weg ein Buch auf den Markt zu bringen?

Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht, denn ich kenne ihre Situation und ihre Wünsche und Vorlieben nicht.



Aber eines weiß ich: Es gibt heute sooo viele Möglichkeiten, Ihr Werk – oder ihre Werke – der breiten Öffentlichkeit zu zeigen, dass ich Stunden brauche, um Ihnen das alles zu erklären.

Und genau deshalb habe ich dafür einen Onlinekurs entwickelt. 

Hier zeige ich Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Veröffentlichung für E-Books und Printbücher auf und hoffe, dass Sie dadurch IHREN ganz persönlichen WEG finden, ihr Buch – vielleicht endlich  – auf den Markt zu bringen.

Das jedenfalls wünsche Ihnen sehr.

Ich bin Gudrun Anders und war lange Zeit im Buchhandel tätig. Ich hatte 12 Jahre meinen eigenen Verlag und publiziere seit etlichen Jahren alle meine Bücher als Selfpublisherin selbst.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und auch Feedback und wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich einfach bei mir!

Ihnen alles Gute und viel Erfolg für Ihr Buchprojekt!

Hier kommen Sie zum Online-Kurs:

https://elopage.com/s/Gudrun.Anders/wege-zum-eigenen-buch


Samstag, 20. Juni 2020

Wochenend-Seminar in Aachen: Autoren-Training: Jetzt bringe ich mein Buch auf den Markt!











Autoren-Training: 
Jetzt bringe ich mein Buch auf den Markt!
Basis-Knowhow für Autoren, Selfpublisher und Verleger(innen)

In diesem Wochenend-Seminar klären wir all ihre Fragen rund um das Veröffentlichen von Büchern und E-Books.

Autoren und Selfpublisher (Selbstverleger) bekommen in diesem Seminar alle Werkzeuge an die Hand, um fit für den Buchmarkt zu werden oder ein eigenes Buch-Business aufzubauen.

Das Publizieren von Büchern und E-Books war noch nie so einfach wie heute. Der Buchmarkt unterliegt seit Jahren erheblichen Veränderungen. Immer mehr Menschen veröffentlichen ihre Texte selbst, da klassische Verlage überlaufen sind oder immense Selbstbeteiligungen verlangen.

·         Verschiedene Wege zur Buchveröffentlichung
·         Bücher und E-Books selbst veröffentlichen
·         Coverdesign für Einsteiger
·         Marketing und PR für Autoren und Selfpublisher

Auszug aus dem weiteren Themenkatalog:

·         E-Book-Entwicklung, Herstellung und Vertrieb
·         So finden Sie als (Indie-)Autor / Selfpublisher ihren Platz im Bücherdschungel
·         ISBN , VLB, Titelschutz und Nutzungsrechte, Copyrights
·         Verlagsverträge, Honorare und das Kleingedruckte der Verlage
·         Der Verdienst als Autor | Honorargestaltung der Verlage
·         Buchherstellung, Lektorat, Layout,  Covergestaltung, Druck(verfahren)
·         Buchhandel – Buchgroßhandel – Versandbuchhändler – Verlagsvertreter – Portalen 
·         Vertrieb von Nonbooks (Karten, Kalender, CD, DVD)  mit / ohne ISBN
·         So verlegen Sie sich selbst – Risiken, Kosten und Möglichkeiten
·         Selbstvermarktung und modernes Buch-Marketing



Kursgebühr:

350 €. Umfangreiches Arbeitsmaterial sowie Pausentee ist im Seminarpreis enthalten.

Seminarort:

Spirit & Marketing
Gudrun Anders
Ferberberg 11 | 52070 Aachen
Telefon: 0241 – 70 14 721

Gern beantworte ich Ihnen anstehende Fragen (Ausbildungsinhalte, Anfahrt etc.) und sende ich Ihnen meinen ausführlichen Flyer zu. Bitte senden Sie eine E-Mail an info @ gudrun-anders.de (Leerzeichen entfernen)!

Für Autoren- / Schreibgruppen komme ich gern auch für einen Intensiv-Tag oder ein Wochenende in ihre Stadt. Bitte sprechen Sie mich an, um Einzelheiten abzuklären.


Zum  Seminar bitte ich folgendes mitzubringen:

·         Schreibblock und Kugelschreiber
        etwas zu essen für die Mittagspause
        bequeme Kleidung, ggf. ein paar Socken


Ausbildungsleitung:

Gudrun Anders, Fachwirtin Wirtschaft und Heilpraktikerin (Psychotherapie), Aachen.

Gudrun Anders hat lange Jahre als Buchhändlerin gearbeitet und über 12 Jahre ihren eigenen Verlag geleitet, in dem Sie mit über 125 Autoren mehr als 250 Bücher publiziert hatte. Seit Abgabe des Verlages im Jahr 2011 verlegt sie sich als Selfpublisherin selbst, arbeitet als Ghostwriterin und hilft anderen Autoren dabei, Ihr Buch auf den Markt zu bringen.

Anmeldung:

Sie erhalten eine Rechnung. Nach Zahlung ist der Seminarplatz für Sie reserviert. Sollten Sie kurzfristig absagen müssen, kann das Seminar zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Selbstverständlich können Sie auch einen Ersatzteilnehmer stellen.

Stimmen zum Seminar:

„Liebe Gudrun, ich bin so froh, dass ich das Seminar bei Dir besucht habe! Nicht nur, dass es weitaus informativer war als ich erwartet hätte! Nein, auch den Mut, den Du uns zum Schreiben gemacht hast, das war genau das, was mir noch fehlte! Ich kann nur sagen: „Der Weg von München nach Aachen hat sich 100%ig gelohnt! Herzlichen Dank und weiterhin gesegnete Arbeit wünscht Dir
Ute B.

„Es reicht nicht, gute Bücher zu schreiben, man muss sich auch auskennen im Verlagsdschungel, wenn man damit Erfolg haben will. Das Autoren-Seminar in Aachen war inhaltlich für mich sehr wertvoll und ich weiß nun endlich, wie ich meine Bücher unter die Leute bringe. Für angehende Autoren wie auch alte Hasen ein Muss, finde ich!“ 
Tina Peel, Schweizer Autorin

Sonntag, 7. Juni 2020

Märchen schreiben lernen - Online-Kurs


Ich liebe diesen Spruch: Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten! Friedrich Wilhelm Nietzsche Mein neuer Online-Kurs bringt dir die Märchen in dein Leben zurück:


Mittwoch, 20. Mai 2020

Artikel | Archetypen der Menschenseele

Die 12 Archetypen sind so genannte „Urbilder“ oder auch „Urfiguren“ der Menschheit, die seit Generationen mit ähnlichen Emotionen und Ideen verknüpft sind. 

Man bedient sich dieser Archetypen überall: in der Beschreibung von Charakter-eigenschaften, im täglichen Leben und natürlich auch in der Werbung. Mit den Archetypen kann man sich schnell identifizieren: Jeder kennt die Eigenschaften.

Urvater der Archetypen ist der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung, der diese in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt hat. Jung hat die Archetypen mit bestimmten Emotionen, Eigenschaften und Zielen verbunden. Er selbst soll dazu gesagt haben: 

„Archetypen sind typische Formen des Auffassens, und überall, wo es sich um gleichmäßige und regelmäßig wiederkehrende Auffassungen handelt, handelt es sich um einen Archetypus, gleichviel ob dessen mythologischer Charakter erkannt wird oder nicht. Das kollektive Unbewusste besteht aus der Summe der Instinkte und Korrelate, der Archetypen. So wie jeder Mensch Instinkt besitzt, so besitzt er auch Urbilder...“ 

In eigentlich allen Mythen und Märchen dieser Welt tauchen ähnliche Bilder auf: Ungeheuer, Geister, Engel, Hexen, Drachen usw. Diese haben zwar Eigenschaften, die der jeweiligen Kultur entsprechen, dennoch gibt es Grundstrukturen, die sehr ähnlich sind und daher in den universellen Bereich einzuordnen sind. 

Diese archaischen Energien unterliegen nicht unserer bewussten Kontrolle. Daher fürchten wir diese archaischen Muster oder wollen ihre Existenz verleugnen, um nicht von Emotionen überwältigt zu werden. Den Archetypen wohnt aber ein enormes schöpferisches Potenzial inne, das von jedem, der es erkennt, genutzt werden kann.

Es sind drei grundlegende Archetypen in jedem Menschen angelegt: 


  • der männliche Archetyp, der innere Mann. Er ist der Held und er kämpft gegen das Böse.
  • der weibliche Archetyp, die innere Frau. Sie ist die nährende Mutter, die Beschützerin der Kinder. 
  • das göttliche Kind, auch das innere Kind genannt, das die Unschuld verkörpert, aber auch Spontanität und Lebensfreude.

Bei allem geht es darum, Menschen zu helfen zum „wahren Menschen“ zu reifen, denn die Erfahrungen der älteren sind die Geschenke an die Jüngeren, um mit den Herausforderungen des Lebens fertig zu werden. 


Welche Archetypen gibt es?

1. Der Held. Er ist in der Regel stark und mutig, immer hilfsbereit und kämpft natürlich für das Gute. Der Held ist willensstark und voller Selbstvertrauen. Er wird oft als Retter dargestellt und so sind Wettkämpfer und Sportler typische Beispiele dafür. 

2. Der Liebende. Er ist leidenschaftlich und verführerisch, vermittelt seinem Umfeld aber auch die nötige Geborgenheit, Nähe und Wärme und vor allem, dass sie verstanden werden.

3. Der Unschuldige. Er ist meistens spontan und optimistisch und möchte die ganze Welt glücklich machen. Man kann sich auf ihn verlassen und er hat eine Moral, auf die man sich verlassen kann. Er wird daher als sehr glaubwürdig und verlässlich angesehen.

4. Der Zauberer.  Er ist der Visionär unter den Archetypen. Er ist kreativ, zukunftweisend und idealistisch und setzt alles daran, seine Träume wahr werden zu lassen. Er findet immer Wege und Möglichkeiten.

5. Der Rebell. Der unerschrockene Archetyp bricht starre Regeln und widersetzt sich dem Mainstream. Er ist rebellisch, provokant und lehnt sich auf, schockiert bisweilen auch, weil er mal eben eine Revolution anzettelt.

6. Der Narr. Dieser Archetypus lebt sein Leben, genießt den Augenblick. Er ist eigentlich immer humorvoll und unterhaltsam und sucht Vergnügen und Freude. Er kommt sympathisch – was ihm auch sehr wichtig ist – rüber und lacht sehr gern.  Er unterhält und belustigt gerne, daher werden Komiker mit ihm assoziiert.

7. Der Herrscher. Der dominante Archetyp, der einerseits stark kontrolliert und nach Macht strebt, aber auch ein hohe Bedürfnis nach Sicherheit hat. Dabei ist er aber auch verantwortungsbewusst und geht ebenso mit seinen Untertanen um.

8. Der Betreuer. Er ist der fürsorgliche und einfühlsame Archetyp, der selbstlos und hilfsbereit seinen Mitmenschen gegenüber ist. Er will helfen und ist meistens mitfühlend und unterstützend und schützt andere Menschen.

9. Der Entdecker ist abenteuerlustig und auf seine Unabhängigkeit bedacht. Er ist immer auf Achse, ist individualistisch und innovativ, ein Querdenker, der es liebt, neue Dinge auszuprobieren. Er verkörpert dabei Freiheit und Unbeirrbarkeit.

10. Der Jedermann. Ein bodenständiger und loyaler Typus, eher sehr traditionell, unauffällig und einfach, kommt meistens sehr bescheiden daher und passt sich schnell seiner Umgebung an.

11. Der Schöpfer. Er ist der kreative, experimentierfreudige und erfinderische unter den Archetypen. Er ist oft proaktiv, will etwas Erschaffen, das lange hält und bewundert wird, daher werden Künstler und Architekten diesem Archetypus zugeordnet.

12. Der Weise. Er ist der intelligente, nachdenkliche und analytische Typ, dem man schnell Vertrauen entgegen bringt.  Er möchte die Wahrheit herausfinden und die großen Fragen der Welt beantworten.

Und natürlich gibt es auch die Schattenseiten … Diese treten dann im Märchen als die Widersacher und Gegner auf, die am Ende besiegt werden.



Copyrights: Gudrun Anders, Aachen. www.gudrun-anders.de 


Mittwoch, 13. Mai 2020

Artikel: Leben ist Entwicklung und Veränderung


Entwicklung und Veränderung gehört zum Leben dazu. 

Beides ist unvermeidlich, nur die Intensität verändert sich. Gäbe es keine Veränderungen, würden wir stagnieren und auf der Stelle treten. 

Wachstum wär unmöglich – aber das hat die Natur so nicht für uns vorgesehen. Doch leider stehen wir Veränderungen oft nicht positiv gegenüber. Ein innerer Kampf beginnt, denn es ist nicht möglich, uns nicht zu verändern.

Dauern verändert sich irgendetwas, auch wir uns. Wir werden älter, entwickeln uns weiter, erleben Neues, treffen Entscheidungen, die unser Leben verändern. Andere Menschen gehen, neue Menschen kommen in unser Leben. Die Umwelt verändert sich: die Jahreszeiten ziehen vorbei, neue Trends und eine neue Technik breitet sich. Es bleibt uns nichts anderes übrig: Wir müssen tagtäglich lernen mit all diesen Veränderungen umzugehen.

Veränderungen sind dabei weder gut noch schlecht. Sie tragen aber grundsätzlich die Chance zu einer Verbesserung der Situation in sich.

Entscheidend ist, was wir darüber denken und was wir aus einer Veränderungssituation machen. Wir können uns entscheiden, ob wir darunter leiden und darüber jammern oder uns überlegen, was uns diese neue Situation für Möglichkeiten bietet. Mit Veränderungen aller Art zu hadern, ist eine normale menschliche Reaktion, aber leider nicht hilfreich.

Manchmal muss man sich aktiv entscheiden, einen neuen Weg zu gehen, und dann gibt es nur eines: eine Veränderung anstreben. Veränderung gehört zur aktiven Lebensgestaltung dazu.

Das Unbekannte macht uns oft Angst. Das geht vielen Menschen so. Neue Dinge wollen erlebt werden, wir müssen aber erst noch lernen damit umzugehen. Neues wirkt manchmal bedrohlich, weil wir die neue Situation noch nicht einschätzen können. Wir wissen nicht, welche Gefahren oder Unannehmlichkeiten damit verbunden sind. Welche Gefühle löst das alles aus?

Man kann aber jeden Tag einen kleinen Schritt weiter gehen. Und jeder Schritt wird mehr Erfahrungen bringen, mehr Freude und auch neue Erfolge. Unsere Angst ist vollkommen natürlich, sie sichert unser Überleben. Wir dürfen uns davon nicht beherrschen oder gar abschrecken lassen.

Diese Angst vor neuen Situationen ist im Stammhirn verankert, dem instinkt-gesteuerten Teil unseres Gehirns, der unseren Vorfahren vor hunderttausend Jahren schon das Überleben sicherte. Wir können nichts gegen die Schrecksekunden des Neuen tun. Wenn das Stammhirn entscheidet, dass eine neue Situation gefahrvoll ist, bekommen wir Angst. Erst danach setzt unsere Erkenntnisfähigkeit ein und wir können die weiteren Handlungen beeinflussen.

Oft haben wir so große Angst vor Veränderungen, dass wir zu lange warten, um aktiv eine Situation zu beeinflussen. Wir werden erst aktiv, wenn es gar nicht mehr anders geht. Dann scheinen Veränderungen aus dem Nichts zu kommen. Meistens mit drastischen Auswirkungen auf unser Leben. Wir können dann nur noch reagieren und fühlen uns wie ein Spielball unseres Umfeldes. Wir haben den Eindruck, dass wir selbst keine Wahl hatten. In Wahrheit hätten wir die Situation aber sehr viel früher selbst verändern können.

Fast alle Veränderungen kündigen sich an, wenn man aufmerksam ist. Entscheidend ist, ob wir diese Vorzeichen wahrnehmen und danach handeln.

So können wir unser Leben gestalten und vorteilhaftere Veränderungen anstreben. Wenn uns eine Veränderung scheinbar aus heiterem Himmel trifft, geht es oft nur darum, möglicherweise entstehenden Schaden zu begrenzen. Das sind oft Momente, in denen wir uns überfordert oder hilflos fühlen und verunsichert sind.

Ganz anders fühlt man sich, wenn man beginnt, Veränderungen selbst anzustoßen. Wir treffen Entscheidungen selbst, müssen nicht mehr nur reagieren. Das wäre beispielsweise ratsam bei ersten Anzeichen für gesundheitliche Probleme. Vielleicht bekommt man frühzeitig das Symptom in den Griff und bewahrt sich so vor weiterem Schaden.

Natürlich machen auch selbst gewählten Veränderungen Angst. Der Unterschied ist, das man hier der aktive Teil ist und sein Leben selbst gestaltet. Dafür brauchen wir alle Mut und natürlich auch Kraft, Disziplin und Selbstmotivation. Aber eines ist gewiss: Es fühlt sich besser an, eigene Entscheidungen nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu treffen.

Wollen wir etwas verändern, brauchen wir Entschlossenheit und Tatkraft. Und vielleicht ein bisschen Wagemut. Aber alles auf einmal in deinem Leben zu verändern, kann andere Menschen schnell überfordern. Sie werden nicht jubilieren, wenn du beginnst, dein Leben aktiv zu verändern. Sie haben auch Angst!

Menschen, die uns nahe stehen, haben vielleicht Angst dich zu verlieren. Oder Angst davor, dass Sie selbst sich auch verändern müssen. Daher ist es besser, Schritt für Schritt voran zu schreiten. Wir alle brauchen einen stabilen Rahmen, ein Stückchen Sicherheit, um uns weiterhin orientieren zu können.
Die Sache mit Veränderungen ist, dass diese in der Regel eine ganze Reihe an weiteren Veränderungen nach sich ziehen. Das ist wie ein Domino-Spiel. Fällt ein Baustein, fallen viele …

Willst du gesünder leben, reicht es nicht künftig einmal in der Woche Sport zu machen. Du wirst dich auch anders ernähren und für mehr Entspannung sorgen müssen. Das wiederum kann Auswirkungen auf den Alltag haben. Vielleicht musst du woanders einkaufen gehen, hast den Impuls mit dem Rauchen aufzuhören oder merkst, dass du gern einen Hund hättest, mit dem du spazieren gehen kannst.

Ich möchte sagen: Mache dir deine Ziele bewusst, die du in kleinen Schritten abarbeiten kannst, damit die angestrebten Veränderungen erfolgreich sind. Wenn du weißt, was du wie erreichen willst, beginne etwas zu verändern. Ziel- und planlose Veränderungen bringen dich eventuell hin, wo du gar nicht hin wolltest.

Veränderungen bedeuten oft neue Wege zu gehen. Wenn du dich auf neue Wege begeben willst, musst du dir deinen Weg meist erst selbst bahnen. Vielleicht kommst du deshalb anfangs nur langsam auf dem neuen Weg voran. Davon darfst du dich nicht entmutigen lassen. Jeder Entdecker hatte Angst, sein Ziel nicht zu erreichen. Aber der Lohn für ein erreichtes Ziel ist unglaublich viel schöner als aufgeben!

Eine wichtige Eigenschaft von erfolgreichen Menschen ist die Fähigkeit zur Selbstreflektion. Das bedeutet, das eigene Handeln und die eigenen Einstellungen überdenken zu können. Das ist nicht leicht. Vor allem in anstrengenden Situationen, können wir oft nicht den Schritt zur Seite machen, um von außen auf uns selbst zu schauen.

Daher ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, sich in Ruhe hinzusetzen und am besten auch alles Aufzuschreiben, um einen Überblick zu gewinnen.

Das Wichtigste aber ist: Du solltest Freude an dem, was du tust, haben. Dafür musst du wissen, was du willst. Für dein eigenes Ziel kannst du dich engagieren. Finde es heraus!

Wenn du mit Leib und Seele dabei bist, kannst du andere auch mitreißen und wirst feststellen, dass du dann viel leichter Unterstützung bei der Umsetzung deiner Wünsche bekommst.

(c) Gudrun Anders. Bild: pixabay

Montag, 11. Mai 2020

Artikel: Der innere Kritiker und was man gegen ihn tun kann


(c) Gudrun Anders 

Der innere Kritiker ist etwas, das sicher viele von uns kennen. Der eine mehr, der andere weniger, bei manchem ist er gar so groß, dass dieser Mensch andere damit zur Verzweiflung bringt. 

Kurz gesagt: Er steckt in vielen von uns.

Kennen Sie den inneren Kritiker? Nur Wenige kennen ihn genau und haben ihn im Griff. Manchmal kommt er auch wieder der Wolf im Schafspelz durch die Hintertür wieder rein geschlichen und macht sich breit. Ob wir das wollen oder nicht.

Dieser innere Kritiker ist nicht weder sympathisch noch irgendwie tolerant. Er ist auch nicht angreifbar oder gar realistisch. Meistens neigt zu argen Übertreibungen wie schlimm eine Sache doch ist und seine Weltanschauung ist in der Regel sehr negativ oder sogar destruktiv.

Und doch können wir nicht anders und hören ihm immer und immer wieder zu…

Was sagt denn dieser „Innere Kritiker“ so?

Er könnte uns zum Beispiel einflüstern: „Ich bin ein Versager. Ich bin ein Loser.“ Manchmal sagt er auch: „Ich kann einfach gar nichts! Alle anderen sind viel besser als ich.“

Weitere verbreitete Ideen sind: „Irgendwas  stimmt mit mir nicht. Ich bin wohl nicht normal.“

So manche Frau kennt bestimmt: „Ich bin hässlich! Mein Busen ist zu klein / meine Nase zu groß / meine Beine zu kurz…“

Auf Herausforderungen könnte er beispielsweise mit „Das schaffe ich sowieso nicht! Ich lass das bleiben“ reagieren.

Wenn schon ein kleines Unglück passiert ist, ist auch ganz beliebt: „Ich bin an allem Schuld. Immer mache ich alles kaputt.“

Im Studium oder auf der Arbeit ist auch „Ich bin nicht gut genug“ ganz beliebt.


Der größte Feind des Selbstvertrauens

Jeder von uns kennt diese kritische Stimme in sich. Sie will uns vorschreiben, wie wir zu leben haben. Sie beeinflusst unser Gefühlsleben und wie wir uns anderen gegenüber verhalten.

Der innere Kritiker ist ein Teil in uns, der sich gegen uns selbst wendet. Er besteht aus unseren negativen Gedanken und (überholten) Glaubenssätzen über uns selbst. Und dieser Schlingel wartet förmlich auf einen Fehler oder ein Missgeschick, ist erpicht darauf, uns in einem schwachen Moment zu erwischen, um dann noch richtig einen drauf zu setzen.

All das setzt unser Selbstwertgefühl herab. Der innere Kritiker redet uns permanent ein, dass er immer recht hat und sowieso alles besser weiß. Je feindseliger er geworden ist, desto mehr warnt er uns vor anderen Menschen und Situationen. Er fördert negative Sichtweisen auf das Verhalten anderer, erschafft eine graue Welt grau und ist sehr pessimistisch veranlagt.

Dieser Teil ist dafür verantwortlich, wenn wir uns wertlos fühlen. Und aufgrund seiner permanenten Kritik trauen wir uns schon sehr bald kaum etwas Neues zu und nehmen keine oder nur noch wenige Herausforderungen an.

Wir verlieren den Blick und halten seine Meinung für die einzige Realität!


Wie entsteht der innere Kritiker?

In der Regel entsteht der innere Kritiker in unserer Kindheit. Wie und unter welchen Umständen wir aufwachsen, beeinflusst, wie wir uns selbst sehen. Wie unsere Eltern und wichtige Bezugspersonen mit uns sprechen, hat großen Einfluss darauf, wie er sich in uns entwickelt. 

Oft klingt er verdächtig nach einem Elternteil, wenn wir diesen Teil nicht reflektieren.


Wo ist denn unser liebevoller Begleiter?

Der innere Kritiker schützt uns als Kind vor Bestrafung. Er achtet darauf, dass wir uns nicht in Gefahr bringen, weil wir diese Emotionen nicht mehr aushalten könnten. Er sorgt auch dafür, dass wir uns an die Regeln und Wünsche der Eltern und die Normen der Gesellschaft anpassen, um nicht bestraft zu werden.

Prinzipiell ist das ja gut und einiges natürlich auch notwendig.

Wenn wir älter werden, haben wir diese kritischen Haltungen verinnerlicht und damit unser Selbstbild geformt. Aus den Botschaften der anderen sind Ich-Botschaften geworden: „Ich bin nicht gut genug“ oder auch „Ich bin wertlos.“

Damit hat der innere Kritiker ganz erheblichen Einfluss auf unser Leben, denn durch diese Einstellung mindert er nicht nur unser Selbstwertgefühl, sondern beeinträchtigt auch unsere (Liebes-) Beziehungen. Es kann sein, dass dadurch unsere Arbeitsleistungen schwächer werden oder unsere Gesundheit angegriffen wird.

Der innere Kritiker mischt sich dann in die Erziehung unserer Kinder ein und der Kreislauf geht von vorne los.

Und eigentlich wollte diese kritische innere Stimme etwas Gutes für uns, denn der innere Kritiker will uns bspw. vor Enttäuschungen bewahren.

Leider tut er das, indem er uns gnadenlos runterputzt. Kaum ein Mensch, der uns näher kennt, würde das je so machen. Er will uns auch vor emotionalen Verletzungen, Schmerz oder Misserfolg bewahren. 

Ihm ist dabei nicht klar, dass er uns mit seiner Radikalität in Depressionen, Ängste oder Beziehungsprobleme stürzt. Das ist nicht reflektiert und nur ein ungewollter Nebeneffekt. So mancher stellt erst im Burnout fest, dass der innere Kritiker Überhand genommen hat.


In 5 Schritten zur Kooperation mit dem inneren Kritiker

1.     Schaffen Sie eine Distanz zu Ihrem inneren Kritiker. Er hat nicht (immer) recht. Schauen Sie sich den Gedanken (bspw. „Ich bin nicht liebenswert“) an und versuchen Sie diese Meinung aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Erkennen sie, wie feindselig und negativ diese Aussagen sind. Würden Sie mit einem guten Freund so sprechen? Warum tun sie es dann mit sich selbst? Eine gesunde Distanz zum inneren Kritiker zu schaffen und sich von negativen Gedanken zu befreien, ist eine bereichernde Erfahrung, kann das Leben verändern und hilft Ihnen glücklich zu sein und zu bleiben.

2.     Hören Sie Ihrem inneren Kritiker dennoch genau zu! Schauen Sie sich an, was er Ihnen zu sagen hat und analysieren sie, in welchen Lebensbereichen er sich eingenistet hat. Schauen Sie sich an, ob diese Einstellung noch immer ihr Überleben sichert. …

3.     Analysieren Sie die Ursachen und die Auswirkungen, die durch die innere Haltung entstanden sind. Welche Erfahrungen gemacht? Welche Aussagen von anderen haben Sie am gekränkt? Die kritische Stimme entwickelt sich meistens in Situationen, in denen wir uns schwach und verletzlich fühlten.

4.     Finden Sie Ihren liebevollen Begleiter in sich! Er ist das Gegenstück dazu und spricht liebevoll und mitfühlend mit Ihnen. Er möchte sie unterstützen und hilft Ihnen sich realistisch zu sehen. Er spricht mit Ihnen wie man mit einem guten Freund spricht. Der liebevolle Begleiter könnte dem inneren Kritiker beispielsweise antworten: „Ich bin sicher nicht perfekt, aber ich habe sehr viele gute Eigenschaften, die mich zu einem liebenswerten Menschen machen.“

5.     Hören Sie auf, auf die schlechten Ratschläge Ihres inneren Kritikers zu hören. Wenn er Ihnen sagt, dass Sie Menschen meiden sollten, um keine weitere Enttäuschung zu erleben, dann tun Sie genau das Gegenteil! Positive Erfahrungen werden ihnen dabei helfen den Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Nehmen Sie diese Ratschläge an und sie werden in der Lage sein, die selbst sabotierenden Verhaltensweisen, die ihnen der innere Kritiker vorgeschlagen hat, abzulegen. Dadurch können Sie mehr Glück im Leben zu erfahren. Außerdem wird ihr Selbstwertgefühl steigen und Beziehungen werden an Tiefe und Sinn gewinnen.

Mit dem liebevollen Begleiter im Inneren wird sich Ihre Welt zu einer Spielwiese voller Möglichkeiten entwickeln! Garantiert.

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